Dachsanierung von außen

Dachsanierung von außen mit PURTEC

Bei einer Dachsanierung von außen wird das Dach von außerhalb geöffnet. Bestehende Innenverkleidungen bleiben also unangetastet. Insbesondere, wenn das Dachgeschoss bereits voll ausgebaut ist, bietet sich eine Dachsanierung von außen an. Man darf nicht vergessen, dass mehr als ein Drittel der Heizenergie in den meisten Gebäuden über das Dach verloren geht. Wann genau eine Dachsanierung von außen angemessen ist, wird von mehreren verschiedenen Faktoren bestimmt. Auch gibt es mehrere unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Dachsanierung von außen. Über die Parameter, nach denen eine Dachsanierung von außen bestimmt wird, sowie über die dabei vorgenommenen Maßnahmen sollte sich im Voraus bereits informiert werden, damit dann eine bewusste Entscheidung getroffen werden kann. Auch Kostenvoranschläge sollte man rechtzeitig einholen und die Preise vorab miteinander vergleichen, sowie unklare Kostenpunkte erfragen und klären. Die Kosten einer Dachsanierung variieren jedoch.

 

Dachsanierung von außen: Gründe für die Sanierungsart

Die Dachsanierung von außen ist vor allem dann sinnvoll, wenn von innen aus verschiedenen Gründen nicht gearbeitet werden kann. Wenn beispielsweise das Dachgeschoss von innen bereits ausgebaut ist und die Bekleidungen dort erhalten bleiben sollen kann dies der Fall sein. Auch bauphysikalische Randbedingungen wie die Luftdichtheit, Winddichtheit und Feuchteschutz können ausschlaggebend dafür sein, eine Dachsanierung von außen vorzunehmen. Insbesondere bei älteren Bauten entsprechen diese Faktoren oft nicht mehr den modernen Baunormen und müssen dann verbessert werden. Falls behördliche Auflagen vorliegen sollte dies vor der Durchführung der Maßnahmen ebenfalls geklärt werden. Schlussendlich können auch optische Gründe eine Rolle dabei spielen, diese Art der Sanierung vorzunehmen, beispielweise wenn eine Dacheindeckung ohnehin ausgetauscht werden muss.

 

Dachsanierung von außen: Vorgehensweisen der Sanierung

Bei der Dachsanierung von außen wird das Dach zunächst schichtweise zurückgebaut. Dabei werden Ziegel, Latten, Bahnen und Schalungen abgetragen, so dass das offene Gefach zu Tage tritt. Die weitere Vorgehensweise kann zweierlei aussehen: Entweder wird die alte Dämmung in den Gefachen ausgeräumt und neue Dampfbremsen mit variablem Diffusionswiderstand werden in einer so genannten Berg- und Talverlegung eingebracht. Oder die alte, noch intakte Dämmung wird in den Gefachen belassen und gegebenenfalls ergänzt, wobei zusätzlich eine diffusionsoffene Luftdichtigkeitsbahn auf der Oberseite der Sparrenlage montiert wird. Beide Vorgehensweisen haben Vorteile. Welche davon für ein Dach am passendsten ist, hängt ganz von der Art und dem Zustand des Daches ab.

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