Entsorgung und Nachhaltigkeit

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PUR-Produkte erfüllen die Forderung nach Ressourcenschonung durch Faktoren wie Energieeinsparung, Gewichtsreduzierung, Langlebigkeit und Abfallvermeidung.

Vor dem Hintergrund der in der TA-Siedlungsabfall festgelegten Übergangsfrist – seit Juni 2005 dürfen organische Materialien nicht mehr deponiert werden – gewinnt das Recycling und die Verwertung von Baustellenabfällen aus PUR-Hartschaum an Bedeutung. Die Mitgliedsfirmen im Industrieverband Polyurethan-Hartschaum (IVPU) sind darauf vorbereitet. In einem Positionspapier werden effiziente PUR-Recycling- und Verwertungsmöglichkeiten vorgestellt, die bereits heute umgesetzt werden.

Verbrennung mit Energierückgewinnung – eine praktikable und umweltfreundliche Lösung

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PUR-Wärmedämmstoffe, die bei Abriss-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ausgebaut werden und deren Zusammensetzung nicht bekannt ist, können in Hausmüllverbrennungsanlagen verbrannt werden. Somit wird der Energiegehalt des Schaumstoffabfalles genutzt.

Kunststoffadditive werden entweder mit hohem Wirkungsgrad vernichtet oder in der glasartigen Schlacke gesammelt und konzentriert. Es ist erwiesen, dass Baustellenabfälle aus PUR-Hartschaum keinen negativen Einfluss auf die Emissionen aus modernen Hausmüllverbrennungsanlagen haben. Der Beweis dafür wurde bei Untersuchungen mit der Versuchsverbrennungsanlage TAMARA im Forschungszentrum Karlsruhe erbracht.

Der untere Heizwert von Polyurethanen beträgt 24 bis 30 MJ/kg. Damit ist der Wärmegehalt vergleichbar mit dem von Kohle. Die Verbrennung von PUR-Hartschaum-Baustellenabfällen mit Energierückgewinnung ist der Schlüssel zum verantwortlichen Abfallmanagement und ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung.

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