FAQ – häufig gestellte Fragen

Wir haben für Sie einige Fragen zusammengestellt, die häufig zur Dachsanierung bzw. Dachabdichtung gestellt werden (bitte anklicken):

Wie lange hält erfahrungsgemäß ein geschäumtes Dach?


Polyurethanschaum ist nicht UV-stabil. In der Praxis heißt das, durch die Sonne würde der Schaumstoff langsam zerstört, wenn er nicht vor UV-Einwirkung geschützt wird. So lange der UV-Schutz intakt ist, verändert sich der Schaum nicht. Konventionelle UV-Schutzfarben, meist als Dispersionen verfügbar, müssen in relativ kurzen Abständen erneuert werden. Das wollen wir unseren Kunden nicht zumuten. Deswegen verwenden wir wir fast ausschließlich als Endbeschichtung Elastomer! Die ältesten geschäumten Dächer sind ca. 40 Jahre alt. Übrigens, alte Schaumdächer, die noch mit konventionellen Farbanstrichen behandelt sind, können in den meisten Fällen mit PURELASTIK nachbehandelt werden!

Kann ein geschäumtes Dach begangen werden?


Grundsätzlich ja. Ein Dach muss zu Wartungs- und Kontrollzwecken begehbar sein. Bei Begehen sollte aber darauf geachtet werden, dass Schuhwerk mit möglichst weichen Sohlen getragen wird. Wenn auf dem Dach z.B. eine Leiter aufgestellt werden soll, muss unter der Leiter eine Lastverteilung (Bretter) vorgesehen werden.

Kann man eine Dachterrasse schäumen und als solche nutzen?

Grundsätzlich ja, es müssen aber Vorkehrungen getroffen werden, dass der Schaum mechanisch nicht beschädigt wird. Hier eignen sich z.B. Holzböden als Nutzfläche oder Steinplatten auf sandgefüllten Säckchen verlegt. Punktbelastungen durch Tische und Stühle müssen vermieden werden.

Welchen Einfluss hat eine Beschäumung auf die Statik?

In der Regel keinen. Bei der Beschäumung von Dächern wird das Flächengewicht pro m² um etwa 2,5 Kg erhöht. Da der Schaumstoff aber im Prinzip selbsttragend ist, wird die Statik in vielen Fällen eher verbessert. Mit der Beschäumung wird ein Verbundelement hergestellt.

Ist der Polyurethanschaum diffusionsfähig?


Ja. Der fertige Schaumstoff ist diffusionsfähig und verfügt über eine ausgezeichnete Diffusionsfähigkeit (atmungsaktiv). Bei richtiger Verarbeitung beträgt die max. Wasseraufnahme 5Vol.%.

Ist Polyurethanschaum im Falle von Abriss Sondermüll?

Nein. Polyurethanschaum wird aus 2 Komponenten hergestellt. Nach der Reaktion der beiden Komponenten ist der Schaumstoff chemisch gesehen völlig neutral. Bei der Abfallentsorgung wird er wie gewöhnlicher Hausmüll behandelt.

Enthält Polyurethanschaum gesundheitsschädliche Stoffe?


Nein. Der fertige Schaum ist chemisch völlig neutral. Er enthält keinerlei Stoffe, die im Laufe der Zeit austreten und Gesundheitsschäden verursachen können. Übrigens: Polyurethan finden Sie in verschiedenen Formen im Alltagsgebrauch überall: als „Schaumgummi“, im Fahrzeugbau (Armatu-renträger, Sitze, Polster etc.), in der Medizin (Prothesen), Industrieboden, Isolierung bei Kühlschrank und Kühltruhe etc.

Wie sollte der Untergrund beschaffen sein?

Der zu beschäumende Untergrund sollte sauber (meist genügt besenrein), fest (kein losen Teile) und trocken sein. „Trocken“ ist dabei der wichtigste Punkt, weil das flüssig aufgespritzte Reaktionsgemisch mit Feuchtigkeit reagieren würde.

Welche Schichtdicke ist erforderlich?

Die Schichtdicke richtet sich nach dem gewünschten Ergebnis. Wenn das Ziel eine zuverlässige Abdichtung ist und Wärmedämmung keine Rolle spielt, genügt eine Beschichtungsdicke von 15 bis 20 mm, bei Wärmedämmung beträgt die Mindestdicke 35 mm. Es kann je nach Erfordernis jede gewünschte Schichtdicke aufgetragen werden.

Welche Vorbereitungen sind bauseits zu treffen?

Der Bauherr muss dafür sorgen, dass genügend Strom bereitsteht: mindestens 380V / 32A. Darüber hinaus muss der Bauherr dafür sorgen, dass während der Verschäumungsarbeiten keine Fahrzeuge im inmittelbaren Umkreis geparkt werden. Weitere bauseitige Leistungen werden auftragsbezogen mit dem Bauherrn abgesprochen.

Warum warnt mich mein Dachdecker vor einer Beschäumung?

Das hat verschiedene Gründe. Es ist sicher richtig, dass es geschäumte Dächer gibt, die wirklich nicht in Ordnung sind. Entwerder hat hier der Verarbeiter unqualifiziert gearbeitet oder das Dach ist noch mit konventionellem UV-Schutz beschichtet und der wurde nicht gewartet. Das kommt häufig vor, wenn das Objekt z.B. den Besitzer gewechselt hat und der neue Eigentümer von der notwendigen Wartung nichts wusste.Oft ist aber auch der Grund, dass der Eigentümer die Notwendigkeit einer Nachbeschichtung nicht gesehen hat, weil sein Dach ja noch dicht war, und das trotz schlechtem Zustand der UV-Schutzbeschichtung.
Der Hauptgrund für die Warnungen der Dachdecker ist aber wohl der, dass sie im Normalfall einen Reparaturkunden verlieren!Ein geschäumtes Dach mit Langzeit- UV-Schutz ist weitestgehend wartungsfrei! Auch ein altes Schaumdach kann in den meisten Fällen mit einer PURELASTIK- Nachbeschichtung saniert werden.
Übrigens: Die häufigsten Gründe, warum sich ein Bauherr für eine Dachsanierung mit Polyurethan-Ortschaum und PURELASTIK entscheidet sind der unschlagbar günstige Preis und die Verärgerung über ständige Reparaturen der konventionellen Dachabdichtung!

Was heißt „Wärmedämmung“?


Hier hat der aufgespritzte Polyurethan-Schaum neben Wärmedämmung auch gleichzeitig die Funktion der Dachabdichtung in Verbindung mit einem Flüssigkunststoff. Der große Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die Dachoberfläche durch die außenseitige Dämmung in erheblichem Maße thermisch beruhigt wird. Hohe Aufheizung durch Sonne und plötzlichen Regen führen zu Temperaturstürzen, die sich jetzt nicht mehr auf das Dach auswirken. Der Polyurethan-Schaum fängt die Schwankungen ab.

Picken Vögel Löcher in das geschäumte Dach?


In einigen Regionen, und das ist in Deutschland ganz unterschiedlich, ist das Thema „Vogelpick“ tatsächlich ein Problem. Einerseits soll die oberste Deckschicht möglichst elastisch sein, andererseits soll sie aber auch hart genug sein, um mechanischen Beschädigungen, und darunter fällt „Vogelpick“, entgegenzuwirken. Wenn „Vogelpick“ zu befürchten ist, bieten wir an, in die noch flüssige PURELASTIK- Deckschicht einen geeigneten Schiefersplitt einzustreuen. Dieser wird mittels modifizierter Sandstrahlgebläse gleichmäßig in die stark klebrige PURELASTIKschicht eingeblasen. Die einzelnen Partikel Schiefersplitt verkleben intensiv mit der Beschichtung und bilden eine harte, von Vögeln unangreifbare Deckschicht. Optisch gutes Aussehen und dauerhafter UV- Schutz sind dabei angenehme Nebeneffekte.

Und was kostet das?


Da jedes Dach anders ist, die Problem- und Aufgabenstellung variiert und das zu berücksichtigende Umfeld jeweils unterschiedlich ist, kann ein allgemeiner Preis nicht wirklich benannt werden. Daher sind wir dazu übergegangen, jedes Dach einzeln zu bewerten und zu kalkulieren. Als Kunde haben Sie mit unserem Festpreisangebot Planungssicherheit. Weitere Kosten, als die in unseren Angeboten ausgewiesenen, entstehen nicht!

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